Untersuchung Hr. Mathie am 21.4.2010:
Entsprechend dem Krankheitsbild zeigte sich in der Untersuchung eine
fortgeschrittene Versteifung der Wirbelsäule von der Lendenwirbelsäule
bis zur Halswirbelsäule.
Im
Bereich der oberen HWS ist noch eine Restbeweglichkeit möglich, die
jedoch v. a. in der Rotation endgradig
schmerzhaft ist.
Weiters
zeigte sich eine Einschränkung in der Handgelenksstreckung, was
funktionell durch den Stütz mit den Fingern kompensiert wird.
Auffällig ist die Unsicherheit beim Stiegensteigen nach unten, bedingt
durch die fehlende optische Kontrolle. Hier würde im Rahmen einer
Einzeltherapie ein deutlicher Sicherheitsgewinn erzielt werden können.
Da eine Vergrößerung des Bewegungsausmaßes unrealistisch ist, sollte man
zumindest versuchen, das vorhandene Bewegungsausmaß zu erhalten.
Untersuchung Hr. Maier am 21.4.2010:
Beide
Schulterblätter stehen durch muskuläres
Ungleichgewicht zu weit oben, wodurch die Beweglichkeit der Arme, v. a.
in Richtung nach vorne und seitlich oben, eingeschränkt ist.
Der
ziehende Schmerz an der Unterseite der Arme lässt sich durch eine
Muskelverkürzung erklären.
Der
ausstrahlende Schulterschmerz (oberhalb der Achsel und unterhalb des
Schlüsselbeines) ist wahrscheinlich auf eine Verkürzung des kleinen
Brustmuskels zurückzuführen, der eine erhöhte Spannung aufweist.
Für
diese 3 Problematiken wäre Physiotherapie empfehlenswert, da an
Muskelverkürzungen und Verspannungen und auch an der Stellung des
Schulterblattes gut gearbeitet werden kann. Dadurch wäre eine
Verbesserung der Symptome und somit eine Schmerzreduzierung möglic